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Der Gerätewagen mit Zusatzbeladung (GW-Z)

nach technischer Weisung Niedersachsen

 

Der Gerätewagen ist bei Einsätzen aus dem Bereich der technischen Hilfeleistung wie zum Beispiel Verkehrunfällen oder Wasserschäden das erstausrückende Fahrzeug, da Hilfsmittel wie z.B ein Rettungssatz auf dem GW verladen sind.

Der GW-Z verfügt über ein tragbares Stromagregat. Passend dazu ist am Fahrzeug ein Lichtmast mit zwei 1000Watt Strahlern montiert. Dieser kann bei Bedarf auf bis zu acht Meter ausgefahren werden, so dass Einsatzstellen auch nachts gut ausgeleuchtet sind.

Für Verkehrsunfälle ist auf dem Fahrzeug ein Rettungssatz mit Schere und Spreitzer verladen. Es kann aber auch auf diverse andere Gerätschaften, wie zum Beispiel eine, über Akku betriebe, elektronische Säbelsäge zurückgegriffen werden. Weiterhin führen wir auch Schutzausrüstung wie z.B. Patientenhelme oder auch ein Airbagsicherungssystem mit. Zum Absichern der Einsatzstelle sind verschiedene Hinweisschilder, Verkehrsleitkegel (Standartausführung und faltbar mit Beleuchtung) und Absperrband verladen. Am Heck des Fahrzeugs ist ein Tri-Blitz montiert, der ähnlich wie beim MTF, zum Absichern von Einsatzstellen verwendet wird und so die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht.

Zum (an-)heben und bewegen von Lasten werden auf dem Fahrzeug verschiedene Hebesysteme mitgeführt. So kann auf einen hydraulischen Hebesatz, Luftheber, Minihebekissen, einen Hydralikheber (Büffelwinde) und zwei 10t-Wageheber zurückgegriffen werden. Abgerundet wird dies durch einen Mehrzweckzug der Firma Greif inklusive Zubehör wie. z.B. Umlenkrollen.

Die Materialien zur Ölbekämpfung, die zur Zusatzbeladung gehören, sind u.a eine Mineralölumfüllpumpe mit speziellen Schlauchmaterial und Amaturen, die leicht geerdet werden können und nicht funkenreißenden Kupplungen haben. Weiterhin dazu gehören auch zwei große Auffangbecken, die bei Bedarf aufgestellt werden können.

Zum Abdichten werden verschiedene mit Druckluft betriebene Kanaldichtsysteme und eine Dichtlanze und Holzkeile mitgeführt.

Für den Bereich der Gefahrguteinsätze gibt es eine Gafahrgutpumpe, mit speziellen Schläuchen und Amaturen.

Zur Erstversorgung von Patienten ist auf dem Fahrzeug ein Notfallrücksack mit medezinischer Ausrüstung verlastet, die zum Teil nur von den Rettungssanitätern/-helfern verwendet werden darf. Ebenfalls gehört dazu ein automatischer Defibrilator (AED), der von jedem Kameraden bedient werden kann und darf.

Technische Daten:

  • Fahrgestell: Mercedes Benz T2 811D
  • Baujahr: 1992 (in Dienststellung 1995)
  • Sitzplätze: 3 inkl. Fahrersitz
  • Länge: 6,5 m
  • Breite: 2,50 m
  • Höhe: 2,75 m
  • Gewicht: 7,48 t
  • Benötigte Führerscheinklasse: min C1 (alte Führerscheinklasse 3)
  • Funkrufname: Florian Ronne 27-44
  • Funk:
    • 4m Funkgerät - fest eingebaut
    • zwei 2m Handfunkgeräte

 

 

 

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